Verwenden Sie besonders als Anfänger stets Schnittschutzhandschuhe!

Schnitzmesser sind  sehr scharf 

und können zu ernsthaften Verletzungen führen. 

 

unter einem "ziehenden Schnitt" versteht man das leichte Kippen der Schneide in Schneidrichtung. Ähnlich wie beim Schneiden mit dem Brotmesser. Man drückt das Messer nicht gerade nach unten, sonder kombiniert diese Bewegung damit, indem man das Messer zu sich zieht. Dies hat den Vorteil, dass man beim Schnitzen sehr glatte Oberflächen erhält und mit deutlich weniger Kraftaufwand schnitzen kann. Damit sich das Messer in Schneidrichtung kippen kann, muss der Griff gelockert werden. Am besten ihr verwenden nur Daumen, Zeigefinder und Mittelfinger zum festhalten.


Mit diesem Schnitzgriff lassen sich feine Details bearbeiten. Das Messer wir dabei sehr kontrolliert geführt. Beide Hände liegen eng beisammen. die Messerführende Hand führt eine Drehbewegung aus. Somit entsteht ein "ziehender Schnitt"


Der Vorteil dieses Griffs ist die Stabilität mit der die Klinge anliegt. Dadurch können sehr lange und gleichmäßige Späne abgenommen werden. Diese Technik kommt vor allem bei geraden Löffelstilen zum Einsatz.


Beim Schälgriff ist darauf zu achten, dass das Messer nicht in die Handinnenfläche gelegt wird, sondern in die Finger. Rollen sich diese zusammen, wird das Messer automatisch vom Daumen weggeführt. Dieser Griff kommt beim Nachbearbeiten der äußeren Konturen des Löffels zum Einsatz.


Der Schultergriff ist der kraftvollste Griff. Es können größere Späne kontrolliert abgenommen werden. Beim Griff ist darauf zu achten, dass die Hände in einer kreisförmigen Bewegung am Oberkörper entlang nach hinten geführt werden. Die Muskeln zwischen den Schulterblättern ziehen sich zusammen.


In meinen Schnitzkursen zeigen ich euch alle Schnitzgriffe aus den Videos mehrmals vor.

Ihr habt dann genügend Zeit alles in Ruhe zu üben.

Ich schaue euch bei euren ersten Versuchen zu und korrigiere euch, wenn ihr bei dem einen oder anderen Griff Schwierigkeiten habt.